Udo Jürgens: Schock-Enthüllung! Hätte er noch leben können?

Fünf Jahre nach dem Tod von Udo Jürgens erhebt sein Sohn John in einem Interview schwere Vorwürfe…

Es hat ihn viel Überwindung gekostet, über den Tod seines berühmten Vaters Udo Jürgens († 80) zu sprechen. John Jürgens (55) tat es – doch was er sagt, ist eine bittere Abrechnung mit dem Musikgeschäft. Einer menschenfeindlichen Industrie, die nur auf Geldmacherei aus ist und die seinen Vater das Leben gekostet habe, wie er sagt …

Am 21. Dezember 2014 starb Udo Jürgens im Alter von 80 Jahren an Herzversagen. Für viele, auch für seine Familie, kam sein Tod völlig unerwartet – und er hätte vielleicht sogar verhindert werden können. Das behauptete zumindest sein Sohn John. In dem Podcast „Udo Jürgens PRIVAT – seine Wegbegleiter erzählen“ sagt er: „Ich glaube, er hätte noch fünf, sechs, sieben, zehn Jahre gemacht – davon waren wir alle fest überzeugt!“ Denn sein Vater habe in den Jahren vor seinem Tod gut auf sich geachtet, sich gesund ernährt. Also beste Voraussetzungen – wäre da nicht der ganze Stress gewesen: Zuletzt spielte er 23 Konzerte in 45 Tagen, ein Ende war nicht in Sicht. „Ich kann mich an Gespräche erinnern, wo ich danebensaß und hörte, wie er zu den Leuten sagte: ,Nein, ich will das nicht mehr! Haut mir nicht so viele Termine rein‘“, erinnert sich John Jürgens. „Aber sie haben ihm weiter Termine reingehauen. Gnadenlos…“

Könnte Udo Jürgens heute noch leben?

Warum zog Udo Jürgens nicht die Notbremse? Wieso wehrte er sich nicht gegen die Forderungen von Managern und Konzertveranstaltern? Er sei konfliktscheu gewesen, sagt John, konnte schlecht Nein sagen und überschritt lieber seine gesundheitlichen Grenzen, als sich mit jemandem anzulegen. Selbst mit hohem Fieber betrat der Musiker noch die Bühne und zog sein gesamtes Programm professionell durch. Das klingt schon fast fahrlässig, doch niemand hielt ihn davon ab – schließlich verdienten einige Leute viel Geld mit Udos Erfolg. „Es gab Menschen, die das erkannt und genutzt haben für sich …“, sagt John. Und fügt noch hinzu: „Er hatte eine Riesen-Angst vor der letzten Tournee!“ Vielleicht, weil Udo da schon ahnte, dass das alles zu viel für sein schwaches Herz werden würde…

via intouch

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