Trump lässt Teilnahme an TV-Debatten offen

Fernsehdebatten zwischen den Präsidentschaftskandidaten sind seit Jahrzehnten Teil des US-Wahlkampfs. Donald Trump greift nun die Organisatoren des Formats an – und zögert mit einer Zusage.

US-Präsident Donald Trump behält sich eine Zusage zu den TV-Debatten im kommenden Präsidentschaftswahlkamp vor. “Ich werde zu gegebener Zeit eine Entscheidung treffen”, schrieb Trump auf Twitter. Die gemeinnützige Kommission, die die Debatten seit mehr als drei Jahrzehnten organisiert, bezeichnete er als “sehr voreingenommen”. Das Gremium sei voll mit “Trump-Hassern”. Trump nannte zudem weitere Optionen, Debatten zu führen – zum Beispiel auch direkt und unter Umgehung der Kommission. Er freue sich darauf, mit der “glücklichen Person” zu diskutieren, die bei den Demokraten “über die Ziellinie stolpert”. Auch seien für ihn mehr als drei Debatten denkbar, da seine “Bilanz” sehr gut sei.

Die Kommission teilte mit, die im Fernsehen übertragenen Debatten seien “ein wichtiger Teil unseres demokratischen Prozesses”. Bei der Organisation der Debatten habe das Gremium sich durch “Fairness, Ausgewogenheit und Überparteilichkeit” ausgezeichnet.

Vor der Wahl 2016 war Trump in drei Debatten gegen die demokratische Kandidatin Hillary Clinton angetreten. Umfragen bescheinigten Clinton damals, bei den Debatten besser abgeschnitten zu haben.

Trump will bei der Wahl im November 2020 wieder antreten. Der 73-Jährige hat in der Republikanischen Partei bislang keinen Herausforderer, der ihm gefährlich werden könnte. Bei den Demokraten bewerbensich dagegen 15 Anwärter um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei.

Die Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November 2020 endgültig bestimmen, beginnen Anfang Februar in Iowa.

via spiegel

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