Moskauer Schüsse: Tödlicher Angriff auf FSB-Sicherheitszentrale

Mindestens eine Person wurde bei einer Schießerei im Hauptquartier des russischen Bundessicherheitsdienstes (FSB) im Zentrum von Moskau getötet und fünf verletzt, so die russischen Medien.

Ein Bewaffneter, der am Eingang des Gebäudes mit einer automatischen Waffe das Feuer eröffnete, wurde von einem bewaffneten Offizier getötet, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.

Sicherheitskräfte sperrten das Gebiet ab und zogen umstehende Personen in Gebäude.

Die Dreharbeiten erfolgten Stunden nach der Jahrespressekonferenz von Präsident Putin.

Details des Vorfalls, der kurz nach 18:00 Uhr (15:00 Uhr GMT) begann, sind noch unklar.

Der FSB bestritt frühere Berichte, wonach drei bewaffnete Männer an dem Angriff auf sein Hauptquartier beteiligt waren. Den unbestätigten Berichten zufolge wurden zwei in der Lobby getötet, während der dritte in ein nahe gelegenes Gebäude lief, in dem er später bei einer Schießerei mit der Polizei getötet wurde.

Ein FSB-Offizier wurde getötet und mindestens andere Offiziere wurden als schwer verwundet gemeldet.

Russische Ermittler haben ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes an Strafverfolgungsbeamten eröffnet.

Sie prüfen, ob der Angriff zeitlich auf die vierstündige Pressekonferenz von Vladimir Putin abgestimmt war, die am Nachmittag endete.

Der Angriff fand am Vorabend des Tages der Sicherheitsdienste – einem besonderen Feiertag für Sicherheitspersonal – in Russland statt, und Putin hielt zu diesem Anlass eine Ansprache.

Einige in den sozialen Medien veröffentlichte Aufnahmen schienen Schüsse in der Gegend aufzunehmen, während andere Videos bewaffnete Männer zeigten, die vom FSB-Hauptquartier am Lubjanka-Platz wegliefen.

“Ich habe gesehen, wie ein Mitglied der Verkehrspolizei die Straße entlang gerannt ist und sich hinter Fahrzeugen versteckt hat”, sagte ein Augenzeuge gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Via BBC World News

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