Erdbeben der Stärke 7,7 in Karibik – Tsunami-Warnung wieder aufgehoben

Coronavirus-Patient ist 33-Jähriger – Ansteckung bei Gast aus China +++ Sturmtief “Lolita” zieht mit Orkanböen über Deutschland +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Tsunami-Warnung nach Erdbeben der Stärke 7,7 in Karibik (20.58 Uhr)
  • Gewürzhersteller rufen “Oregano gerebelt” wegen Gesundheitsgefahr zurück (19.15 Uhr)
  • EU fliegt Hunderte Europäer aus Wuhan aus (18.48 Uhr)
  • Mindestlohn für Pflegehilfskräfte steigt auf 15,40 Euro (17.36 Uhr)
  • Zahl der Apotheken in Deutschland geht weiter zurück (16.40 Uhr)

Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:

+++ 23.30 Uhr: Tsunami-Warnung nach Karibik-Erdbeben wieder aufgehoben +++

Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,7 hat die Karibikstaaten Kuba und Jamaika erschüttert und war bis in die US-Metropole Miami zu spüren. Das Beben ereignete sich in den Gewässern zwischen Kuba und Jamaika in einer Tiefe von zehn Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Eine ausgerufene Tsunami-Warnung wurde einige Zeit später wieder aufgehoben. Auf Kuba war das Beben in mehreren Provinzen zu spüren, wie es auf der offiziellen Webseite “Cubadebate” hieß. In der Hauptstadt Havanna verließen tausende Menschen die Gebäude, in denen sie sich aufhielten.

+++ 22.04 Uhr: Weiter keine Angaben zu Schäden und Verletzten +++

Nach dem heftigen Erdbeben der Stärke 7,7 in der Karibik gibt es weiterhin keine Angaben über Schäden oder Verletzte. Das Beben war auf Jamaika, Kuba und auch in der US-Metropole Miami zu spüren. Die Polizei von Miami erklärte, in einem Stadtteil würden mehrere Gebäude evakuiert. Es gebe derzeit keine Angaben über Verletzte. In der Region muss mit Tsunamis gerechnet werden.   

+++ 20.58 Uhr: Tsunami-Warnung nach Erdbeben der Stärke 7,7 in Karibik +++

Nach einem Erdbeben der Stärke 7,7 in der Karibik ist eine Tsunami-Warnung ausgerufen worden. Der Erdstoß ereignete sich am Dienstag in zehn Kilometern Tiefe im Karibischen Meer zwischen Jamaika und Kuba, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die Ozeanographische Kommission (IOC) der Unesco warnte vor einem möglichen Tsunami an den Küsten der beiden Länder sowie der Kaimaninseln. Es gab zunächst keine Angaben über mögliche Verletzungen oder Schäden.

+++ 19.15 Uhr: Gewürzhersteller rufen “Oregano gerebelt” wegen Gesundheitsgefahr zurück +++

Wegen möglicher Gesundheitsgefahr rufen zwei Gewürzhersteller das Produkt “Oregano gerebelt” zurück. Bei Kontrollen sei ein erhöhter Gehalt an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen (Pyrrolizidnalkaloiden) festgestellt worden, die beim Verzehr in größeren Mengen gesundheitsschädigend sein können, teilten die Firmen Fuchs Foodservice und Teuto Markenvertrieb am Dienstag mit. Der Rückruf betrifft eine Reihe von Oregano-gerebelt-Artikeln, die unter verschiedenen Namen unter anderem in den Supermarktketten Lidl und Edeka verkauft werden. Käufer der Artikel von den Marken Ostmann, Ubena, Fuchs Professional, Kania, Columbia und Gut&Günstig sollten die Produkte keinesfalls konsumieren und können sich den Preis im Supermarkt erstatten lassen.

+++ 18.48 Uhr: EU fliegt Hunderte Europäer aus Wuhan aus +++

Zwei Flugzeuge sollen Hunderte EU-Bürger aus der Region in China herausholen, die am stärksten vom Coronavirus betroffen ist. Die erste Maschine soll nach Angaben der EU-Kommission am Mittwochmorgen in Frankreich starten und etwa 250 Franzosen nach Hause fliegen. Das zweite Flugzeug solle im Laufe der Woche folgen und mehr als 100 Europäer aus anderen EU-Ländern heimbringen.

Wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte, hat Frankreich über den europäischen Zivilschutz entsprechende Unterstützung für Europäer in Wuhan und Umgebung gebeten. “Zwei Flugzeuge werden über unseren EU-Zivilschutz-Mechanismus in Gang gesetzt, um EU-Bürger aus der Region Wuhan nach Europa zurückzuholen”, erklärte der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, in Brüssel. Bei Bedarf könne weitere EU-Unterstützung mobilisiert werden.

Die EU wird die Transportkosten der beiden Flugzeuge mitfinanzieren, teilte die Kommission mit. EU-Bürger könnten sich weiterhin melden, wenn sie aus der betroffenen Region heimgeholt werden wollten. Jedoch dürften nur gesunde oder symptomfreie Bürger die Reise antreten.

+++ 18.20 Uhr: New Yorker Promi-Lokal muss nach Übergriffen schließen +++

Nach zahlreichen Fällen von sexueller Belästigung hat ein New Yorker Promi-Restaurant laut einem Zeitungsbericht dicht machen müssen. Das “Spotted Pig” (auf Deutsch etwa: Gepunktetes Schwein) habe am Sonntag geschlossen, berichtete die “New York Times” am Dienstag. Wenige Wochen zuvor hatte sich der Besitzer mit elf früheren Mitarbeitern, die ihm sexuelle Übergriffe vorgeworfen hatten, auf Geldzahlungen geeinigt. Der Gastronom hatte das Lokal 2004 gemeinsam mit einer Köchin in einem Haus im New Yorker Szene-Viertel West Village eröffnet, das unter anderem dem Rapper Jay-Z gehört. Das Restaurant bekam kurz darauf einen Michelin-Stern und war auch bei vielen Prominenten sehr beliebt.

+++ 17.36 Uhr: Pflegemindestlohn steigt auf bis zu 15,40 Euro +++

Der Mindestlohn für mehr als eine Million Pflegekräfte in Deutschland wird erhöht und ausgeweitet. Bis 1. April 2022 soll der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte in vier Schritten spürbar auf 12,55 Euro in Ost- und Westdeutschland angehoben werden, wie die Pflegekommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern am Dienstag in Berlin beschloss. Ab 1. Juli 2021 soll es zudem erstmals einen Mindestlohn für Pflegefachkräfte von 15 Euro geben. Dieser soll zum 1. April 2022 auf 15,40 Euro steigen, wie das Bundesarbeitsministerium weiter berichtete. In Einrichtungen mit Pflegemindestlohn arbeiten demnach 1,2 Millionen Beschäftigte. Derzeit gilt ein Pflegemindestlohn von 11,35 Euro im Westen und 10,85 Euro im Osten.

+++ 17.29 Uhr: Verbraucherschützer kritisieren “Schieflage” beim Kohleausstieg +++

Vor dem Kabinettsbeschluss zum Kohleausstieg kritisiert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die Pläne scharf. Es bestehe eine “inakzeptable Schieflage”, erklärte vzbv-Vorstand Klaus Müller am Dienstag. “Während die Industrie milliardenschwere Entschädigungen und eine Strompreiskompensation erhalten soll, fehlt eine solche Zusage für die Verbraucher im Gesetzesentwurf.”

Die Regierung weiche damit von den Empfehlungen der Kohlekommission ab, kritisierte Müller. “Die hatte explizit einen finanziellen Ausgleich für Verbraucher und Industrie empfohlen, falls die Strompreise in Folge des Kohleausstiegs ansteigen sollten.”

+++ 17.14 Uhr: Auch Taiwan meldet Coronavirus-Übertragung im eigenen Land +++

Die Gesundheitsbehörden in Taiwan haben einen ersten Fall einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus innerhalb des eigenen Landes gemeldet. Ein um die 50 Jahre alter Mann habe sich bei seiner Frau angesteckt, nachdem diese von einer Reise in die zentralchinesische Stadt Wuhan zurückgekehrt sei, teilte die zuständige Behörde CECC mit. Die Frau war demnach wenige Tage nach ihrer Rückkehr mit Fieber in ein Krankenhaus eingewiesen worden. Bislang hat Taiwan acht Fälle des Virus gemeldet. 

via stern

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