Coronavirus: Neuer Verdachtsfall in Göttingen

Ein Patient in Göttingen könnte sich mit dem Coronavirus, der neuartigen Lungenkrankheit aus China, infiziert haben. Das bestätigte das Universitätsklinikum NDR Niedersachsen auf Anfrage. Der Patient sei von seinem Hausarzt überwiesen worden und wurde auf der Isolierstation aufgenommen. Es würden nun Proben untersucht, ein Ergebnis läge morgen vor. Ein zweiter Verdacht in Göttingen habe sich indes nicht bestätigt.

Symptome gleichen einer schweren Grippe

Die Symptome bei einer Infektion mit dem Coronavirus gleichen einer schweren Grippe, die Betroffenen klagen über Gliederschmerzen, Atembeschwerden, Fieber und Husten. Wer zusätzlich in China war oder Kontakt mit Chinareisenden hatte, soll sich laut Klinikum an seinen Arzt oder das Gesundheitsamt wenden, aber nicht direkt in ein Krankenhaus gehen. Das Universitätsklinikum Göttingen hat sich nach Angaben eines Sprechers inzwischen auf einen internen Verfahrensablauf bei Verdachtsfällen mit dem neuartigen Coronavirus geeinigt und alle Einrichtungen entsprechend vorbereitet.

Vermeintlicher Fall in Niedersachsen kein Corona

Ein vermeintlicher Verdachtsfall im Landkreis Peine, wo ein Mann von einer Chinareise mit einem fiebrigen Atemwegsinfekt zurückkehrte, hat sich hingegen als Grippeinfekt entpuppt. Allerdings ist bereits eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern bestätigt worden. Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg hatte sich infiziert.

via ndr

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